Liegt das Hauptproblem der Beschwerden an einer muskulären Dysbalance (Ungleichgewicht), dann ist eine gerätegestützte Physiotherapie unabdingbar.



Die gerätegestütze Krankengymnastik

Viele Probleme und Schmerzen entstehen aus einem Ungleichgewicht von Belastung und Entlastung in unserem Alltag. Ein wichtiger Ansatzpunkt um eine dauerhafte Besserung zu erzielen, ist dieses Ungleichgewicht zu minimieren oder sogar ganz auszuschalten. Grundlegend hierfür ist die Eigeninitiative des Patienten. Der Physiotherapeut erstellt mit ihm zusammen einen individuell auf das bestehende Problem zugeschnittenen Trainingsplan, ähnlich wie beim Personal Training. Zur Grundgeräteausstattung gehören eine Funktionsstemme (Beinpresse) und Seilzüge in diversen Ausführungen.



Für wen ist die KGG geeignet?

Die KGG ist für jung und alt, für Sportler oder "Sportmuffel", für akut Verletzte oder chronisch Kranke gleichermaßen sinnvoll. Es gibt kaum ein Krankheitsbild, in dem ein angebracht dosiertes Eigentraining nicht sinnvoll ist. Auch Kinder oder Menschen mit neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen profitieren durch die sportliche Aktivität.



Mögliche Krankheitsbilder können sein:



* Orthopädische Probleme am Bewegungsapparat

* Verletzungen nach Unfällen, Brüchen etc.

* Neurologische Erkrankungen

* Prophylaxe

* Psychische Erkrankungen

* Gleichgewichtsprobleme



Wie bekomme ich KGG?

Die Krankengymnastik am Gerät wird von einem Arzt verschrieben. Ein Behandlungsintervall dauert 60 Minuten und es können bis zu 3 Patienten parallel von einem Physiotherapeuten angeleitet werden.



Wann darf keine KGG ausgeübt werden?

Wenn akute Entzündungen mit Fieber den Körper schwächen sollte in jedem Fall auf eine Kreislaufsteigerung verzichtet werden. Auch Patienten, die von ihrem Arzt auf Grund einer Herzproblematik keine starke körperliche Leistungserhöhung verordnet bekommen, sollten in dieser Zeit auf ein Training verzichten.

 

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